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© Dominik Ketz / Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

#soziales

Heute gemeinsam die Strukturen schaffen, die wir morgen brauchen.

Nachhaltigkeit lebt vom Miteinander. Wenn Menschen Gelegenheiten haben, sich einzubringen, zuzuhören und gemeinsam zu gestalten, entsteht die Grundlage für gelebte Demokratie. Gemeinsam an einer lebenswerten Zukunft zu arbeiten heißt, heute die richtigen Grundlagen für soziales Engagement, Zusammenhalt und Teilhabe zu legen, um unsere Region zukunftsfähig zu gestalten.

Man sollte nie daran zweifeln, dass eine kleine Gruppe kluger, engagierter Bürger die Welt verändern kann. In der Tat ist das der einzige Weg, der jemals Erfolg hatte.

Margaret Maed | Ethnologin

  • Warum müssen wir aktiv werden?

    Warum müssen wir aktiv werden?

    Die soziale Dimension ist als dritte Säule der Nachhaltigkeit neben der ökologischen und ökonomischen Perspektive zu betrachten und muss stets gleichwertig mitgedacht werden. Unser Zusammenleben in der Region ist durch ein hohes Maß an sozialem Engagement geprägt. Viele Menschen sind in unterschiedlichen Vereinen und Initiativen aktiv oder versorgen Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn. Doch Zu- und Abwanderung und die damit verbundenen Herausforderungen verändern das Leben in den Gemeinden und beständig müssen neue Versorgungsnetzwerke aufgebaut werden.
    Für die Weiterentwicklung unserer Region brauchen wir gerechte Chancen und barrierefreie Zugänge zur Teilhabe an Gestaltung, Bildung, Arbeit und Kultur für alle Menschen. Trotz ständigem Zuwachs fehlt es nach wie vor an ausreichend inklusiver Infrastruktur für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Menschen, an barrierefreien öffentlichen Zugängen, an Begegnungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten in den Ortschaften und an gegenseitiger Unterstützung im Alltag. Im Sinne der Generationengerechtigkeit müssen lokale Entscheidungen immer auch im Hinblick auf die nächste Generation getroffen werden.
    Zu einem nachhaltigen sozialen Handeln gehört aber auch der Blick über die Region hinaus: auf die globale Situation von Ungleichheit und Ungerechtigkeit einschließlich sozialer Perspektiven in Bezug auf Produktionsmethoden von Waren
    und Lieferketten – also auf Fairness und Nachhaltigkeit im Welthandel.

  • Was wollen wir erreichen?

    Was wollen wir erreichen?

    Lokale Entscheidungen werden unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeitsaspekten getroffen. Die Weiterentwicklung sozialen Engagements wird gefördert. Verschiedene Akteure aus Kommunalpolitik, Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und bestehenden sozialen Strukturen vernetzen sich zu diesem Zweck und finden gemeinsam Lösungsstrategien.
    Nachhaltige soziale Infrastrukturen in der Region werden gefestigt und ausgebaut. Dazu zählen Strukturen für ein gutes (Zusammen-)Leben in jedem Alter, z. B. die Vermittlung von Hilfen und Unterstützung in den Gemeinden, der konsequente Ausbau barrierefreier öffentlicher Zugänge zur Versorgung von Lebensmitteln, Dienstleistungen, Bildungsangeboten, kulturellen Veranstaltungen und digitalen Anwendungen.
    Es soll ein Bewusstsein für nachhaltige Strukturen vor Ort geschaffen werden. Dazu gehören soziale und innovative Aspekte von Gesundheit, fairem und regionalem Einkauf und die Notwendigkeit eines vernetzten Miteinanders.

  • Wie wollen wir das erreichen?

    Wie wollen wir das erreichen?

    In den Ortsgemeinden werden mit Zukunftskonferenzen und Ideencafés Gelegenheiten geschaffen, sich auszutauschen, Ideen einzubringen und Gemeinschaft zu gestalten. Freiwilligentage eröffnen Möglichkeiten, Engagement zu leben und Erfahrungen zu teilen. Lokale Treffpunkte und Beratungsangebote werden begleitet und weiterentwickelt, damit Menschen Orte finden, an denen Beteiligung selbstverständlich wird.

  • Wer ist angesprochen?

    Wer ist angesprochen?

    Alle Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinden, insbesondere Personen mit politischem Mandat, Ehrenamtliche und Engagierte, Personen mit Unterstützungsbedarf sowie aus Wirtschaft und Verwaltung.

Wo kann ich mich informieren?

  • © Freiwilligenagentur

    Freiwilligenagentur VG Nahe-Glan

    Die Freiwilligenagentur ist eine Anlaufstelle für Engagierte, bietet Beratung für Vereine und Initiativen und kümmert sich um den Aufbau und die Förderung von Engagementstrukturen in der VG Nahe-Glan. Am 27.9.2025 fand der 1. Freiwilligentag statt.

    Zur Freiwilligenagentur

  • © Engagierte Stadt

    Engagierte Stadt

    Das Programm bringt in über 100 Kommunen (darunter die VG Nahe-Glan) in Deutschland Akteure aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam Bedingungen für freiwilliges Engagement und Bürgerbeteiligung zu schaffen. Ziel ist, dass Menschen vor Ort wissen, was gebraucht wird, und gemeinsam nachhaltige Strukturen entstehen: zentrale Ansprechpartner, gute Netzwerke, Teilhabe und gemeinsame Lösungsentwicklung.

    engagiertestadt.de

  • © Lebenshilfe Rhein-Hunsrück

    Lebenshilfe Rhein-Hunsrück

    Die Lebenshilfe Rhein-Hunsrück unterstützt seit über 50 Jahren Menschen mit Beeinträchtigungen, indem sie inklusive Angebote in den Bereichen Erziehung, Bildung, Betreuung, Arbeit, Wohnen, Pflege und Freizeit schafft, um Teilhabe und Lebensqualität zu fördern.

    Zur Lebenshilfe Rhein-Hunsrück

  • © Ehrenamtsbörse Bad Kreuznach

    Ehrenamtsbörse Bad Kreuznach

    Die Ehrenamtsbörse Bad Kreuznach vermittelt kostenlos zwischen Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten, und Vereinen, Institutionen oder Personen, die ehrenamtliche Unterstützung suchen – online und persönlich.

    Zur Ehrenamtsbörse

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© Klaus-Peter Kappest

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