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#bauen

Bauen mit Zukunft – nachhaltige Konzepte, regionale Lösungen

Nachhaltig bauen bedeutet, Verantwortung für unsere Umwelt und die kommenden Generationen zu übernehmen. Energieeffiziente, ressourcenschonende Gebäude können auch in der Region Hunsrück-Nahe entstehen: mit regionalen Materialien, innovativen Konzepten und praxisnahen Lösungen für alle, die ihr Zuhause oder Bauprojekte zukunftsfähig gestalten möchten.

Die Natur kennt keine Verschwendung, alles wird wiederverwertet. 

Ralph Waldo Emerson  | Philosoph und Schriftsteller

  • Warum müssen wir aktiv werden?

    Warum müssen wir aktiv werden?

    Der Bausektor hat in vielerlei Hinsicht großen Einfluss auf die Umwelt: Neubaugebiete verbrauchen Flächen, verkleinern Lebensräume und versiegeln Böden, sodass Regenwasser nicht mehr versickern kann. Asphalt und Beton heizen die Umgebung zusätzlich auf. Der Materialbedarf ist enorm – insbesondere bei Sand, Kies, Steinen und Beton, dessen Herstellung besonders CO₂-intensiv ist. Am Ende der Nutzungsdauer werden Baumaterialien meist nur unzureichend wiederverwertet.

    Je nachdem, wie sie gebaut sind,

    • nehmen sie eine größere oder kleinere Fläche in Anspruch – versiegeln also mehr oder weniger Boden,
    • benötigen sie viel oder wenig Energie,
    • ist die genutzte Energie erneuerbar oder fossil,
    • haben die Bauprodukte einen positiveren oder nnegativeren Effekt auf die Umwelt und auch auf die Gesundheit der Bewohner:innen,
    • lassen sich die Bauprodukte nach dem Rückbau hochwertig wiederverwerten oder nicht.

    Im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung, über die Errichtung, die Nutzung, bis zum Rückbau – gibt es demnach viele Stellschrauben für mehr Nachhaltigkeit!

  • Was wollen wir erreichen?

    Was wollen wir erreichen?

    Wir wollen zeigen, wie nachhaltiges Bauen funktionieren kann und welche Vorteile es für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Umwelt bietet – und damit auch für unsere Region Hunsrück-Nahe.

    Nachhaltige Gebäude:

    • sind gut geplant und bieten auch Möglichkeit für unterschiedliche Nutzungen während des gesamten Lebenszyklus,
    • sind mit möglichst vielen Produkten aus natürlichen Rohstoffen wie Holz, Lehm, Kalk, Hanf gebaut oder saniert,
    • minimieren den Energiebedarf in der Nutzungsphase und setzen dabei auf Erneuerbare Energien,
    • haben einen geringen Wärmeverlust,
    • verbauen weniger freie Fläche und halten die Versiegelung des Grundstücks so gering wie möglich – und sind umgeben von insektenfreundlichen Gärten ohne Kies und Schotter,
    • nutzen wiederverwendbare oder wiederverwertbare Bauprodukte und dabei Materialien, die weniger Auswirkungen auf die Umwelt und den Menschen haben,
    • können dabei auch aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen: Der Anteil an Häusern in Holzbauweise nimmt seit den letzten Jahren zu – das Holz kann im Idealfall wiederverwendet werden und der Kohlenstoff bleibt im Holz gebunden. Eine jahrhundertealte Bauweise mit vielen Vorteilen für die Zukunft!
  • Wie wollen wir das erreichen?

    Wie wollen wir das erreichen?

    • Organisation von Initialimpulsen für nachhaltiges Bauen durch Verbraucherberater, Klimaschutzmanager, Energieberater beispielsweise der Verbraucherzentrale und der Energieagentur, die auch über Fördermöglichkeiten informieren können.
    • Informieren und Ansprechpartner für die verschiedenen Bereiche nennen. Das betrifft beispielsweise Energieberater, auf Nachhaltigkeit spezialisierte Architekten und Bauingenieure, die Sanierungsfahrpläne und Wärmedämmkonzepte erstellen, regionale Anbieter für Baustoffe oder regionale Fachfirmen für Gebäudeerrichtung und Zimmereien. Hier werden auch Häuser genannt, die durch gute Wärmedämmkonzepte, eigene Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen oder eingebaute Wärmepumpen als Best Practice-Beispiele gelten.
  • Wer ist angesprochen?

    Wer ist angesprochen?

    Alle Interessierten, die ein Haus bauen, sanieren oder umbauen wollen. Außerdem im Bausektor tätige Unternehmen, die sich auf Nachhaltigkeit ausrichten wollen, Energieberater, Klimaschutzmanager, Architekten, Handwerker …

Wo kann ich mich informieren?

  • © QNG

    Informationsportal Nachhaltiges Gebäude

    Das Informationsportal QNG.info bietet Bauherren, Planern und Fachleuten umfassende Informationen zum Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG), inklusive Anforderungen, Zertifizierungsprozessen und Fördermöglichkeiten. Zentral ist die ÖKOBAUDAT, eine öffentlich zugängliche Datenbank für Bauprodukte und -materialien, die ökologische, gesundheitliche und nachhaltige Eigenschaften dokumentiert.

    Zum QNG

  • © BMWB

    Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

    Das BMWSB ist eine zentrale Anlaufstelle zum nachhaltigen Bauen. Es gibt sowohl gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Gebäudeenergiegesetz vor und initiiert auch Programme wie „Zukunft Bau“, die Forschung, Sanierung und energieeffiziente Neubauten fördern. Es betreibt außerdem ein Portal für nachhaltiges Bauen.

    Zum BMWSB

  • © Klimabündnis Bauen RLP

    Klimabündnis Bauen Rheinland-Pfalz

    Das Klimabündnis Bauen Rheinland-Pfalz setzt sich dafür ein, den Bausektor klimafreundlicher zu gestalten. Mit dem Fokus auf den Einsatz nachwachsender, möglichst regionaler und zertifizierter Rohstoffe wie Holz fördert es nachhaltige Bauweisen und Sanierungen. Durch die Zusammenarbeit von Landesregierung, Kommunen und Unternehmen werden Klimaschutzmaßnahmen im Bauwesen vorangetrieben. 

    Zum Klimabündnis Bauen

  • © fnr

    Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe

    Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) bietet auf ihrer Plattform Planern, Bauherren und Handwerkern umfassende Informationen zu Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, einschließlich Marktübersichten, Produktdatenbanken und praxisnaher Broschüren. Es deckt Themen wie Dämmstoffe, Lehmputze, Naturfarben und Holzprodukte ab und unterstützt die Auswahl nachhaltiger Materialien sowie innovative Bauprojekte.

    Zur FNR

  • © Dachverband Lehm

    Dachverband Lehm

    Der Dachverband Lehm e.V. fördert den nachhaltigen Lehmbau in Deutschland und vermittelt Wissen über Planung, Verarbeitung und Nutzung dieses Baustoffs. Er unterstützt Aus- und Weiterbildungen, stellt Informationsmaterialien bereit und vernetzt Hersteller, Handwerker, Architekt und Bauherren, um Fachkompetenz und Praxiswissen systematisch weiterzugeben.

    Zum Dachverband Lehm

  • © natureplus

    Natureplus Database

    Die Plattform bietet eine Datenbank mit über 4.500 Bauprodukten von rund 400 Herstellern, die nach dem natureplus-Zertifikat bewertet wurden, und unterstützt Planer, Bauherren und Handwerker bei der Auswahl nachhaltiger Materialien. Das natureplus-Zertifikat ist ein international anerkanntes Umweltzeichen, das hohe Anforderungen an Ökologie, Gesundheit und Funktionalität von Bauprodukten stellt.

    Zur Natureplus Database

  • © Gebäudeforum Klimaneutral

    Das Gebäudeforum Klimaneutral fungiert als zentrale Plattform der Deutschen Energie Agentur (dena) und bietet Fachwissen, Vernetzung und Praxisbeispiele rund um klimaneutrales Bauen und Sanieren.

    Zum Gebäudeforum Klimaneutral

Fördermöglichkeiten

Broschüre: Klimaschutz bei der Gebäudeplanung

In Kooperation mit der Energieagenatur Rheinland-Pfalz hat die VG Nahe-Glan eine Infobroschüre zum Klimaschutz bei der Gebäudeplanung veröffentlicht. Adressiert sind all jene, die ein Gebäude planen, sanieren oder umbauen möchten. Bauherren, Bauwillige oder Immobilienkäufer finden darin wertvolle Tipps und praxisnahe Ratschläge für eine nachhaltige Gebäude- und Grundstücksgestaltung. 

Zur Broschüre

 

Hersteller im Bereich Nachhaltiges Bauen

Regionale Planer & Handwerker im Bereich Nachhaltiges Bauen

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© Klaus-Peter Kappest

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