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#ernährung und landwirtschaft

Bewusste Ernährung verbindet Genuss mit Verantwortung – für uns, unsere Bauern und unsere Landschaft.

Durch eine regionale, gesunde und verantwortungsvolle Ernährung wollen wir eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft in Hunsrück und Nahe unterstützen.

Die Vernunft beginnt bereits in der Küche.

Friedrich Nitzsche | Philosoph

  • Warum müssen wir aktiv werden?

    Warum müssen wir aktiv werden?

    Die moderne Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, um die Nahrungsmittelproduktion zu steigern. Monokulturen, Pestizide und schwere Maschinen hinterlassen tiefe Spuren in der Umwelt. Mit schwerwiegenden Folgen für Umwelt, Tiere und Menschen:

    Böden leiden

    • Eine zu intensive Bodenbewirtschaftung zerstört das Bodengefüge, wodurch bei Starkregen fruchtbarer Oberboden weggeschwemmt wird.
    • Schwere Maschinen verdichten den Boden, zerstören den Wasserhaushalt und Lebensräume von Kleinstlebewesen. Die Bodenfruchtbarkeit nimmt ab, was durch verstärkten Düngemitteleinsatz kompensiert werden soll.

    Wasser wird belastet

    • Düngemittel & Pestizide landen in Böden und Gewässern. Trinkwasser ist vielerorts mit zu viel Nitrat belastet.

    Verlust von Artenvielfalt & Lebensräumen

    • Hecken, Blühflächen und Kleingewässer verschwinden.

    • Insektensterben durch Pestizide, Düngemittel und große Monokulturen ohne Lebensräume
    • Wildblumen, Insekten und Vögel finden immer weniger Nahrung.

    Massentierhaltung

    • Tiere leben oft in engen Ställen, gezüchtet auf maximale Leistung.

    • Hoher CO₂-Ausstoß durch Düngerproduktion, Futtermittelimporte & lange Transportwege.

    Soziale Folgen

    • Kleine Betriebe geben auf, während große wachsen: Höfesterben.

    • Schlechte Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie.

  • Was wollen wir erreichen?

    Was wollen wir erreichen?

    Die Landwirtschaft kann ein wichtiger Partner im Kampf gegen Biodiversitätsverlust und Klimawandel sein – und gleichzeitig unsere Region nachhaltig stärken.

    Unser Ziel: Eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft in Hunsrück und Nahe fördern – durch regionale, gesunde und verantwortungsvolle Ernährung.

    Denn wir als Verbraucher:innen können durch die Wahl unserer Lebensmittel die Lebensqualität in
    unserer Region mitgestalten: „Wer weiter denkt, kauft näher ein.“

  • Wie wollen wir das erreichen?

     

    Wie wollen wir das erreichen?

    Um unsere Region zu stärken, haben wir die Regionalmarke SooNahe geschaffen. Das Siegel steht für die besten Produkte aus Nahe und Hunsrück – von Wäldern und Wiesen, aus Gärten, Ställen und Manufakturen. Es zeigt die Vielfalt unserer Bauernhöfe, Mühlen, Bäckereien, Metzgereien und Keltereien.

    Mit regionalen Lebensmitteln können wir unsere Region aktiv stärken:

    • Stärkung der heimischen Erzeuger & Betriebe
    • Höchste Qualität & Transparenz – Nur kontrollierte, gentechnikfreie Produkte erfüllen die SooNahe-Standards.
    • Mehr Frische, weniger CO₂ – Durch kurze Transportwege bleibt die Ware frisch, und die Umwelt wird geschont.
    • Erhalt unserer Kulturlandschaft – Nachhaltige Nutzung schützt Artenvielfalt und Natur in Hunsrück & Nahe.
  • Wer ist angesprochen?

    Wer ist angesprochen?

    Die ganze Bevölkerung, Erzeuger, Vermarkter.

Wo kann ich mich informieren?

  • © SooNahe

    Regionalmarke SooNahe

    Die besten Produkte von Nahe und Hunsrück von den Feldern und Wiesen, aus den Gärten, Ställen und Wäldern tragen das SooNahe-Zeichen. Regionale Lebensmittel sind zertifiziert und können direkt von den Verbrauchern erworben werden.

    Zu SooNahe

  • © bwv

    Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V. (BWV)

    Der BWV vertritt die Interessen von Landwirtinnen, Landwirten und Winzerbetrieben in Rheinland-Pfalz und informiert rund um Themen wie Agrarpolitik, Pflanzen- und Weinbau sowie Tierhaltung, unterstützt Mitgliedsbetriebe mit Förder-, Steuer- und Versicherungs-Services und engagiert sich für eine nachhaltige Kulturlandschaft. Zu seiner regionalen Struktur gehören die Kreisverbände Birkenfeld, Nahe‑Glan und Rhein‑Hunsrück.

    Zum BWV

  • © DLR

    Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz

    DLR-Rheinpfalz ist ein Dienstleistungszentrum für Pflanzenschutz, Weinbau, Gartenbau und Ländliche Raumentwicklung in Rheinland-Pfalz. Es bietet Beratung, Forschung, Schulungen und weitere Services zu diesen Themen an.

    Zum DLR

  • © LWK RLP

    Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz

    Die LWK RLP ist die berufsständische Selbstverwaltung für Land-, Wein-, Garten- und Forstbau in Rheinland-Pfalz. Sie berät Betriebe, fördert Ausbildung und Forschung und wirkt in Fragen der Agrar-, Umwelt- und Raumordnungspolitik mit – unter anderem zum Schutz landwirtschaftlicher Flächen und der Kulturlandschaft.

    Zur LWK RLP

  • © Landjugend RLN

    Landjugend Rheinland-Nassau

    Nassau e. V. Sie fördert das Engagement junger Menschen in der Landwirtschaft, im Weinbau und in ländlichen Regionen. In den Kreisgruppen Birkenfeld-Nahe, Hunsrück und Nahe bieten die lokalen Landjugendgruppen Aktivitäten, Austausch und Projekte für Jugendliche, die sich für das Landleben und die Kulturlandschaft interessieren.

    Zur Landjugend RLN

  • © Slow Food Deutschland

    SlowFood Mosel-Hunsrück-Eifel

    Slow Food setzt sich für eine nachhaltige Ernährungswelt ein, in der Lebensmittel gut, sauber und fair sind. Hier erfährt man mehr über bewusste Ernährung, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit – durch Bildungsangebote, politische Arbeit und die Förderung biologischer Vielfalt.

    Zu SlowFood

  • © aktionagrar

    Aktion Agrar

    Aktion Agrar setzt sich für eine nachhaltige, soziale und bäuerliche Landwirtschaft ein. Sie fordert eine Agrarwende, die die Macht der Agrarkonzerne einschränkt und den Zugang zu Land, faire Preise sowie den Schutz von Klima und Umwelt fördert.

    Zu Aktion Agrar

  • © TH Bingen

    CO2-Rechner für den Weinbau

    Der an der TH Bingen entwickelte CO₂-Rechner ermöglicht es Weinbaubetrieben, ihren betrieblichen CO₂-Fußabdruck selbst zu erfassen, Emissions-Hotspots zu identifizieren und geeignete Minderungsmaßnahmen umsetzen können.

    Zum CO2-Rechner

Lebensmittel retten

  • © To Good To Go

    Too Good To Go

    Too Good To Go ist eine App, über die Restaurants, Bäckereien und Supermärkte ihre überschüssigen Lebensmittel am Ende des Tages in Überraschungstüten zu stark reduzierten Preisen anbieten – so werden weniger Lebensmittel verschwendet, Ressourcen und CO₂ gespart.

    Zu To Good To Go

  • © Foodsharing

    Foodsharing

    Foodsharing ist eine bundesweite Bewegung, die überschüssige Lebensmittel vor der Tonne rettet und über „Fair-Teiler“-Stationen und Abholungen kostenlos an alle weitergibt. Auf einer interaktiven Karte lassen sich die Stationen vor Ort leicht finden. Ergänzend bietet die foodsharing-Akademie Workshops, Bildungsmaterialien und Seminare an, um das Thema Lebensmittelverschwendung auch im Bildungs- und Gemeinschaftskontext zu verankern.

    Zu Foodsharing

Sie kennen ein Projekt in der Region, das auf dieser Seite fehlt? Oder Sie haben selbst ein Projekt umgesetzt, das auf dieser Seite vorgestellt werden soll? Dann melden Sie es uns gern!

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© Klaus-Peter Kappest

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