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Hitzetage und Tropennächte, Dürren und austrocknende Gewässer machen die Folgen des Klimawandels längst im Alltag vor Ort spürbar. Auch im Saarland ist mittel- und langfristig mit weiter steigenden Temperaturen, häufigeren Hitzewellen und mehr Starkregenereignissen zu rechnen. Für Kommunen bedeutet das: Klimaanpassung wird immer dringlicher – und zugleich ist die Umsetzung gerade in kleineren Kommunen oft eine anspruchsvolle Aufgabe. Begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen, unterschiedliche Zuständigkeiten und viele weitere kommunale Herausforderungen erschweren die Umsetzung wirksamer Maßnahmen.
Wie kann Klimaanpassung unter diesen Bedingungen trotzdem gelingen? Und wo lohnt es sich, anzufangen?
Diskutieren Sie mit Dr. Sabine Hafner, Projektleitung bei KlimaKom gemeinnützige e. G., Mitautorin des FES-Klima-Handbuchs für Kommunen, und Kira Braun, MdL, klimapolitische Sprecherin der saarländischen SPD-Landtagsfraktion.
Gemeinsam werfen wir einen Blick auf konkrete Handlungsmöglichkeiten für kleine Kommunen im Saarland, in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus. Wir zeigen Beispiele aus der kommunalen Praxis, geben Hinweise zu kostengünstigen und wirksamen Maßnahmen und stellen Förderwege vor. Dabei geht es nicht um vermeintlich schnelle Patentrezepte, sondern darum, wie sich mit begrenzten Ressourcen gute und nachhaltige Lösungen entwickeln und umsetzen lassen – nach dem Prinzip: Qualität statt billiger Lösungen.
Moderation: Ellen Diehl, Friedrich-Ebert-Stiftung
Die klimapolitische Mittagspause richtet sich an Kommunalpolitiker:innen, Mitarbeitende in der Verwaltung, klimabewegte Gruppen und aktive Bürger:innen sowie an alle, die sich für die konkrete Umsetzung von Klimaanpassung vor Ort interessieren.