Projekt
Hottenbacher Ackergemüse
Das Hottenbacher Ackergemüse ist ein solidarisch organisierter Gemüseanbaubetrieb, der regional und ökologisch wirtschaftet und zugleich als Lernort für nachhaltige Landwirtschaft dient.
Projekt
Das Hottenbacher Ackergemüse ist ein solidarisch organisierter Gemüseanbaubetrieb, der regional und ökologisch wirtschaftet und zugleich als Lernort für nachhaltige Landwirtschaft dient.
Das Hottenbacher Ackergemüse ist ein seit 2021 solidarisch organisierter Gemüseanbaubetrieb (SoLaWi) in Hottenbach. Gestartet ist das Projekt von Anne Tatsch-Fink und Jürgen Fink 2011 als ökologisch arbeitender Selbstversorgungs-Betrieb.
Auf rund 1 Hektar werden ganzjährig über 50 verschiedene Gemüsesorten in offener Feldkultur und unter Folientunneln angebaut, mit denen rund 60 Mitglieder wöchentlich versorgt werden.
Ihre Anbaumethode orientiert sich an den Prinzipien des ökologischen Landbaus ohne formale Bio-Zertifizierung: Sie ziehen nahezu alle Jungpflanzen selbst, verwenden torffreie Erde, samenfestes Bio-Saatgut und setzen auf schonende Bodenbearbeitung.
Als Teil ihres Selbstverständnisses fungiert der Acker auch als Lernort: Kindergärten, Schulen und Interessierte sind eingeladen, mehr über nachhaltigen Gemüseanbau, Biodiversität und solidarische Landwirtschaft zu erfahren.
Darüber hinaus ist das Projekt offen für Engagement: Mitglieder können freiwillig bei Projekttagen auf dem Acker mitarbeiten, um sowohl die Infrastruktur zu verbessern (z. B. Bewässerung, Gewächshäuser) als auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Das macht das Hottenbacher Ackergemüse zum Vorbild für eine zukunftsfähige und solidarische Landwirtschaft, die lokal verankert ist, umweltverträglich arbeitet und Bildungsangebote für die Region bereitstellt.